Zum ersten Einsatz wurden die Jugendfeuerwehrleute schon um 9:41 Uhr alarmiert. Gemeldet war eine Person in Notlage in der Höcherberg Halle. Nachdem das Alarmsignal als solches erkannt wurde, begannen die 9 Jugendlichen direkt mit dem Anlegen ihrer Uniformen und  rückten mit beiden Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Oberbexbach (6/42 und 6/46) Richtung Höcherberg Halle aus. Dort angekommen starteten jeweils die Angriffstruppführer mit der Erkundung. Schnell konnte die Suizidgefährdete Person auf der Tribüne ausgemacht werden.Um einen ohne Zweifel tödlichen Sprung zu verhindern mussten beide Gruppen ohne Verzögerung handeln. Während die Gruppe des 6/42 auf die verwirrte Person und deren Bekannten, der am Fuße der Tribüne aufgeregt auf und ab rannte, beruhigend einwirkte, brachte die Gruppe 6/46 den lebensrettenden Sprungretter herbei. Mit vereinter Kraft wurde der Sprungretter in Sekundenschnelle aufgebaut, sodass die Person weich darin landen konnte. Im Anschluss wurde den Jugendfeuerwehrleuten Zweck und Verwendung des Sprungretters näher gebracht.   1. Einsatz:   Nach einer Runde Freizeitaktivitäten folgte um 12:53Uhr der nächste Einsatz für beide Löschfahrzeuge. Gemeldet war ein Kleinbrand im Saarpfalzpark. Dort wurde verbotenerweise Unrat durch einen Anwohner angesteckt worden. Die Jugendfeuerwehr baute vor Ort einen Löschangriff auf und hatte die Flammen so alsbald unter Kontrolle. Nachdem die Nachlöscharbeiten vollendet und das Feuer gelöscht war, traten beide Löschfahrzeuge die Rückfahrt an. Noch auf dem Weg zurück ans Gerätehaus wurde erneut alarmiert.   2. Einsatz:   Der 6/46 wurde zu einem Einsatz wegen einer unbekannten, auslaufenden Flüssigkeit gerufen.   3. Einsatz:   Kurze Zeit nach der Alarmierung des 6/46 wurde auch der 6/42 erneut zu einem Einsatz gerufen. Ein Mülleimerbrand war die Einsatzursache.Schon auf der Anfahrt rüstete sich der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz aus. Angekommen an der Einsatzstelle, begann die Gruppe direkt mit dem Aufbau des Löschangriffs. Der ausgerüstete Angriffstrupp ging mit dem ersten Rohr direkt zur brennenden Mülltonne vor. Während dieser bereits mit den Löscharbeiten begann, wurde durch den Wassertrupp das zweite Rohr verlegt. Mit der Hilfe der beiden Trupps konnte der Mülleimerbrand rasch gelöscht werden.   4. Einsatz:    

Zum fünften Einsatz an diesem Tag wurde gegen 16 Uhr alarmiert.

Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

Die beiden Gruppen der Fahrzeuge 6/46 und 6/42 fanden ein völlig eingedrücktes Fahrzeug mit zwei eingeklemmten Insassen an der Einsatzstelle vor. Die erste Gruppe ging mit dem Notfallrucksack direkt zur Patientenbetreuung über, während die zweite Gruppe zeitgleich dreifachen Brandschutz sicherstellte. Nachdem beide Patienten zu ihrem eigenen Schutz Helme aufgesetzt bekommen hatten und die Airbagsicherung angebracht worden war, konnte mit dem Herausnehmen der Scheiben und der Abnahme des Autodachs begonnen werden um die eingeklemmten Personen aus ihrer misslichen Lage befreien zu können. Die Jugendlichen bekamen hierbei durch die aktive Wehr wichtige Vorgehensweisen zum Unterbauen des Fahrzeugs und zum Umgang mit Schere und Spreizer vermittelt.

5. Einsatz:      

Gegen 18Uhr wurde erneut alarmiert. Gemeldet war ein Kellerbrand im Volkshaus in Oberbexbach mit vier vermissten Personen. Der Angriffstrupp des erstankommenden Fahrzeugs rüstete sich bereits auf der Einsatzfahrt mit schwerem Atemschutz aus. An der Einsatzstelle angekommen, baute die Gruppe zügig die Wasserversorgung auf, sodass der Angriffstrupp auf Befehl des Gruppenführers sofort das Gebäude betreten konnte. Dort fand er einen völlig verrauchten Kellerraum vor, in dem die Flammen nur so knisterten und man die Hand vor Augen nicht erkennen konnte. Furchtlos gingen die Jugendlichen, ausgerüstet mit der Wasserversorgung, Bergetuch und Beleuchtungsgerät auf die Suche nach den vermissten Personen. Währenddessen übernahm das nachrückende Einsatzfahrzeug die wichtige Aufgabe der Verkehrssicherung und ließ einen weiteren Trupp für den Innenangriff ausrüsten. Schon bald konnte der Angriffstrupp des 6/46 seinem Gruppenführer Rückmeldung geben, dass eine Person gefunden worden war. Zum Transport wurde der nun ausgerüstete Angriffstrupp des 6/42 nachgeordert. Gemeinsam gelang es den Jugendlichen die Person aus dem Flammeninferno zu retten und sie an den Rettungsdienst zu übergeben. Nach der gleichen Vorgehensweise konnten auch noch drei weitere Personen aus dem brennenden Kellerraum gerettet werden.

6.Einsatz:

Zum letzten Einsatz an diesem Tag wurde gegen 22 Uhr alarmiert. Gemeldet war ein Brand auf dem ehemaligen Sportplatz in Oberbexbach. Als die beiden Fahrzeuge an der Einsatzstelle eintrafen schlugen die Flammen schon hoch gen Himmel. Auch hier mussten die Jugendlichen wieder ihre Schnelligkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen um in angemessener Zeit eine ordentliche Wasserversorgung aufzubauen. Mit voller Kraft aus drei Rohren gelang es den Jugendlichen schließlich den Brand unter Kontrolle zu bringen und im Nachgang das Feuer zu löschen.


7. Einsatz:

 

Im Namen der Jugendfeuerwehrwarte sei allen Helferinnen und Helfern für ihre Zeit und Mühe gedankt, die sie in diesen „Tag der Berufsfeuerwehr“ investiert haben. Ohne sie wäre eine Aktion diesen Ausmaßes nicht möglich gewesen.